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14.02.2014

NEU ab 24.Februar 2014 bietet die NPM ein Schmerztherapeutisches Angebot. Wir freuen uns in...

01.12.2012

Bleiben Sie verbunden und profitieren Sie während Ihrer Hospitalisation von unserem...

20.11.2012

Ab sofort bieten wir eine Neurochirurgische Spezialsprechsunde in Brig an...

Vertebroplastie/Kyphoplastien bei Wirbelfrakturen

intraoperativ AP

intraoperativ seitlich

Gerade mit der steigenden Altersstruktur in unserer Bevölkerung nimmt die Häufigkeit und Ausprägung der Osteoporose deutlich zu. Zusätzlich steigt auch die Häufigkeit der Stürze und damit Osteoporose-Frakturen (sog. pathologische Frakturen ohne adäquates Trauma). Typischerweise sind Frauen häufiger betroffen als Männer, die klassischen Fraktur-Lokalisationen sind Handgelenk (Radius), Oberarm (Humerus), Schenkelhals und Wirbelkörper. Solche Knochenbrüche führen bei betagten Patienten mit den Folgebehandlungen meist zur zeitweiligen Einbusse der Selbstständigkeit und Mobilität, was wiederum schwere Komplikationen mit sich bringen kann.

Wirbelfrakturen sind äusserst schmerzhaft und können je nach Ausprägung auch zu neurologischen Ausfällen führen. Zur Wiederherstellung der Wirbelhöhe und Stabilität wird eine schonende Aufrichtung und Verstärkung des Wirbelkörpers mit Knochenzement vorgenommen. Unter Röntgenkontrolle wird der Wirbelkörper punktiert, aufgerichtet und mit Spezialzement aufgefüllt. Nach der Operation ist der Wirbelkörper sofort stabil, d.h. der Patient kann sofort mobilisiert werden.

Zur Vorbeugung weiterer Frakturen muss die Knochendichte verbessert werden. Dies ist eine längerfristige Behandlung, welche am besten durch den Hausarzt vorgenommen wird. Sie besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: medikamentös (Hormone, etc.), Kalziumzufuhr (Ernährung) und Bewegung.

Erfahrungsbericht Vertebroplastie


 
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