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14.02.2014

NEU ab 24.Februar 2014 bietet die NPM ein Schmerztherapeutisches Angebot. Wir freuen uns in...

01.12.2012

Bleiben Sie verbunden und profitieren Sie während Ihrer Hospitalisation von unserem...

20.11.2012

Ab sofort bieten wir eine Neurochirurgische Spezialsprechsunde in Brig an...

Lumbale Spondylolyse/-listhesis, Instabilität

Neben der Spinalkanalstenose können Abnutzungserscheinungen an der Lendenwirbelsäule auch zu weitergehender Instabilität führen. Lockert sich dabei die Verbindung zwischen den Wirbelkörpern oder kommt es sogar zur Ablösung der kleinen Wirbelgelenke unter der Belastung (Spondylolyse), kann ein Wirbelgleiten (Spondylolisthese) auftreten. Dabei rutschen meistens die höher gelegenen Wirbelkörper nach vorne ab. Die dadurch entstehende und von der jeweiligen Körperhaltung abhängigen unterschiedlich stark ausgeprägten Stufe im Spinalkanal kann zu starken bewegungs- und lageabhängigen Beschwerden sowohl im Rücken als auch in den Beinen führen.

Behandlung

Auch beim Wirbelgleiten kann unter Umständen eine konservative Behandlung ausprobiert werden. Jedoch ist es kaum möglich, dadurch wieder die Stabilität der Wirbelsäule zurückzugewinnen. Da die Beschwerden zum grossen Teil durch eine Einengung des Spinalkanals und der damit verbundenen Kompression neuraler Strukturen bedingt ist, kann als möglichst kleiner und schonender Eingriff eine Dekompression wie bei einer reinen Spinalkanalstenose versucht werden. Bei ausgeprägter Instabilität ist jedoch eine operative Stabilisierung erforderlich.

Operative Stabilisation

Durch stabiles Verbinden der angrenzenden Wirbelkörper miteinander kann diese Erkrankung behandelt werden. Dazu werden in der Regel Titanschrauben von hinten in den Wirbelkörper eingebracht und anschliessend miteinander verbunden. Es ist auch möglich, in gewissem Mass die gebildete Stufe wieder zu korrigieren und die Wirbelkörper in der Ursprungsposition zu halten. Die verminderte Belastung der kleinen Wirbelgelenke und Bänder, sowie der durch die Operation geweitete Spinalkanal führen zu einem Rückgang der Symptome.

Als Komplikation der Operation kann in den folgenden Jahren eine vermehrte Belastung der angrenzenden Wirbelsegmente auftreten (sog. Anschlusssegmentproblematik). Degenerative Veränderungen können hier verstärkt auftreten und im Verlauf weitere Operationen erforderlich machen.

Erfahrungsbericht Stabilisation

Spitalaufenthalt und Erholung

Wie bei der Spinalkanalstensoe ist ebenfalls ein stationärer Aufenthalt von zwei bis vier Tagen nach der Operation erforderlich. Anschliessend kann entweder eine Weiterbehandlung durch ambulante Physiotherapie oder eine stationäre Rehabilitation erfolgen. Eine Erholungszeit von mindestens sechs Wochen muss eingeplant werden.

 
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