News

14.02.2014

NEU ab 24.Februar 2014 bietet die NPM ein Schmerztherapeutisches Angebot. Wir freuen uns in...

01.12.2012

Bleiben Sie verbunden und profitieren Sie während Ihrer Hospitalisation von unserem...

20.11.2012

Ab sofort bieten wir eine Neurochirurgische Spezialsprechsunde in Brig an...

Lumbaler Bandscheibenvorfall

Anders als im Bereich der Halswirbelsäule kann im Bereich der Lendenwirbelsäule von hinten her operiert werden. Das eigentliche Rückenmark reicht nur ungefähr bis zum Unterrand des Brustkorbes (etwa bis zum zweiten Lendenwirbelkörper). Darunter verlaufen im Spinalkanal nur noch einzelne Nervenwurzeln, welche innerhalb der sie umhüllenden Hirnhaut (Dura mater) gefahrlos etwas zur Seite geschoben werden können, um den darunterliegenden Bandscheibenvorfall zu entfernen. Meistens kann die Bandscheibe dabei belassen werden. Nur bei grossen Defekten innerhalb des die Bandscheiben nach hinten begrenzenden bindegewebigen Bandes (Hinteres Längsband) kann es erforderlich sein, zur Vorbeugung von Rezidiven (wiederkehrender Vorfall) den gesamten gallertigen Kern der Bandscheibe zu entfernen. Ein Ersatz ist nicht erforderlich. Der Aufenthalt im Krankenhaus beträgt ca. fünf Tage mit anschliessender Erholungszeit von ca. sechs Wochen.

 
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